Ursachenforschung

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Christa Stewens wird Schirmherrin der DiMelli-Studie

Eine namhafte Schirmherrin konnten die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München (TUM) für ihre gemeinsame DiMelli-Studie gewinnen: Die ehemalige stellvertretende Ministerpräsidentin Bayerns, Christa Stewens, engagiert sich für das wegweisende Forschungsprojekt.

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Die Autoimmunkrankheit Typ-1-Diabetes kann schon bei kleinen Kindern auftreten. Die internationale Studie Pre-POINT soll nun klären, ob eine Art Impfung mit Insulin den Ausbruch der Krankheit verhindern kann. Frank und Sibylle Mellies, Eltern einer der ersten Teilnehmerinnen der Pre-POINT-Studie, appellieren an Familien, deren Kinder teilnehmen könnten: „Werden Sie aktiv! Diabetes kann in betroffenen Familien gehäuft auftreten und wenn es Hoffnung gibt, greifen Sie danach!“

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Immer mehr Fakten deuten darauf hin, dass bestimmte Virusinfektionen die Entstehung eines Typ-1-Diabetesbegünstigen. So haben italienische Forscher im Blut von zuckerkranken Kindern auffällig häufig Hinweise auf eine Infektion mit sogenannten Enteroviren gefunden. Enteroviren sind weltweit verbreitet und werden per Schmier- oder Tröpfcheninfektion übertragen. Die Infektion verläuft oft unbemerkt oder mit leichten Magen-Darm-Beschwerden. Die Studie beweise nicht, dass Viren Diabetes auslösen, erklärte Antonio Toniolo, der die Ergebnisse jetzt auf der Tagung der "American Society for Microbiology" in San Diego, Kalifornien, vorgestellt hat. Bestimmte Enterovirus-Typen seien jedoch als Biomarker im Frühstadium der Erkrankung geeignet.

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Würmer, die als Parasiten im Darm leben, schützen möglicherweise vor Krankheiten wie Asthma – oder Diabetes. Das behaupten Forscher des renommierten Massachusetts Institute of Technology.

Es ist bekannt, dass eine Wurminfektion bei Menschen dazu führt, dass sogenannte IgE (Immunglobulin E) -Antikörper produziert werden. Bei Menschen ohne Wurminfektion bewirken IgE-Antikörper, dass andere Zellen des Immunsystems aktiv weren und Substanzen wie Histamin ins Blut ausschütten, die allergische Symptome verursachen. Nicht so bei Menschen, die einen Wurm als Parasiten in sich tragen. Vermutlich, so die Forscher, produzieren die Würmer ein Enzym, das den Kontakt zwischen IgE-Antikörpern und Immunzellen behindert.

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Bisphenol A ist in vielen Alltagsgegenständen enthalten und ist schädlich für die Gesundheit. Nun berichten Wissenschaftler, dass die Substanz möglicherweise auch Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen könnte.

Über diesen Verdacht berichtete der Würzburger Mediziner Gilbert Schönfelder auf einem Symposium der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie in Leipzig.

Die Substanz gehört nach Angaben des Mediziners zu den am meisten produzierten Chemikalien und wird unter anderem bei der Herstellung von Plastikverpackungen, der Innenauskleidung von Lebensmitteldosen oder auch in der Innenverkleidung von Kraftfahrzeugen eingesetzt.

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