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THEMA: Ausbildung

Ausbildung 12 Jul 2017 20:18 #105820

  • danigoess
  • Mitglied
  • Neuling
    Neuling
  • Beiträge: 2

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2002
  • Therapieform:
Mein Sohn, 15 Jahre, wird sich in diesem Jahr einen Ausbildungsplatz suchen. Er möchte gerne Stukkateur werden.
Hat er als Diabetiker Chancen? Er möchte auf keinen Fall einen Bürojob.
Nachdem wir zur Beratung bei der Bundesagentur für Arbeit waren und die Sachbeschbearbeiterin erfahren hatte, dass er einen Behindertenausweis hat, wurden wir sofort an einen anderen Sachbearbeiter weiter verwiesen. Dieser meinte, dass es ein hohes Risiko in diesem Beruf gibt, da man ja oft auf Leitern steigen müsste. Nach diesem Beratungsgespräch bin ich völlig verunsichert. Dieser Mann hatte von Diabetes und den Technologien überhaupt keine Ahnung. Jetzt sollen wir zu einer ärztlichen Untersuchung. Es wurde immer wieder betont, dass es ja NUR eine Beratung ist!
Seid mein Sohn sich für diesen Berufszweig interessiert und er auch schon ein Praktikum bei einem Malerbetrieb machen konnte, hatte er sich im letzten 9. Schuljahr sehr verbessert. Er hat jetzt einen Notendurchschnitt von 1,8. Jetzt frage ich mich, ob ich das jetzt mit der Arbeitsagentur durchziehen soll oder ob wir einfach im Herbst Bewerbungen losschicken und abwarten was passiert. Wenn es nicht klappt, können wir ja können wir uns ja immer noch beraten lassen.
Ich möchte meinen Sohn nicht demotivieren lassen.

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Ausbildung 12 Jul 2017 22:37 #105823

  • Cheffchen
  • Mitglied
  • Diamant Schreiber
    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1315

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Wenn selbst Busfahrer oder Gewahrtransporter Diabetiker sein können, kann Stukkateur wegen einer Leiter nicht? merkst wo ich hin will ;o).

Es gibt 2 Fragen,
-> hat er schwere Hypos mit fremdhilfe im letzten Jahr?
-> möchte er SBA Sagen oder wann?

Das erste ist einfach, wenn nein, dann hat das kein zu interessiert das er DM hat und grenzt fast kein Beruf aus. Ob man das aber ausgewählten erzählt oder alle ist ein selber überlassen und sollte überlegt sein.

Das mit dem SBA, ist ein ganz anderes und nicht so einfaches Thema ob und wann man das Sagt, es kann vorteil sein das gleich in der Bewerbung zu schreiben, kann aber genau so gut das aus dieser Bewerbung bedeuten, kommt auf die Firma und größe an.

Lass den Sachbearbeiter, Sachen beraten von dem er Ahnung hat, DM oder SBA scheint es nicht zu sien.

Cheffchen

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Nächstes Treffen 1.7.17 Berlin Marzahn/Ahrensfelde

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Suche aus/in Ost-Berlin Kids bzw. Eltern für vielleicht mal auf eine Diät Cola ;O).
Paradigm Veo 554 / CONTOUR NEXT LINK / Freestyle Libre / CareLinkPro 4.0C
Letzte Änderung: von Cheffchen.

Ausbildung 13 Jul 2017 14:09 #105828

  • Juli
  • Mitglied
  • Moderator
    Moderator
  • Beiträge: 983

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 1998
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Also ich kann dir nur unsere Erfahrung schildern: Meine Tochter hat eine GdB von 50 %, ist also offiziell schwerbehindert. Das habe aber letztlich ich ihr "eingebrockt" und aus 40 % und H wurden als sie 16 war die 50 %. Sie wollte immer nur ein ganz normales Kind sein und vertritt die Meinung, sie kann alles, was gesunde Kinder auch können. Auf gar keinen Fall möchte sie einen Mitleidsbonus oder anders behandelt werden. Wir haben sie darin auch immer bestärkt ... dass sie ein ganz normales Kind ist, für das dann halt auch allgemein gültige Regeln gelten + zusätzlich ihren BZ im Zaum zu halten.

Also liegt bei uns das Schreiben vom Versorgungsamtes einfach in der Schublade. Sie hat es bei den Bewerbungen nicht angegeben, aber sehr wohl ihren Diabetes in der Bewerbung erwähnt. Wie auch dein Arbeitsamt-Berater wissen die meisten erst mal nix damit anzufangen. Man hat nachgefragt, wie das ist, ob sie eine Pumpe hat. Sie hat das kurz erklärt, dass sie ihren BZ eben steuern muss ... fertig. Mehr wollte gar keiner wissen.

Aber das ist wie gesagt, ihr Umgang damit. Ich habe auch Bekannte, der ganz klar sagt, ein Unternehmen, das ihn als Schwerbehinderten nicht haben möchte, das ist nicht das richtige Unternehmen für ihn.

Also wäre für mich wichtig: Was möchte dein Sohn? Wie wichtig ist ihm das und wie offen geht er mit dem Thema um. Und danach würde ich mich richten.

Natürlich kann er Stukkateur werden und wenn er das Thema nicht großartig aufhängt, dann wird wahrscheinlich keiner der potentiellen Arbeitgeber überhaupt großartig nachfragen.
Und den Arbeitsamttermin? Für mich wäre der gestorben. Wie will dich denn ein Arzt vom Arbeitsamt beraten? Ihr habt doch einen Diabetologen. Und dein Sohn weiß doch an was er jetzt Spaß hat ... Ich wusste gar nicht, dass das Arbeitsamt eigenen Ärzte hat - aber lasst euch von denen um Gottes willen nicht "strubbelig" machen. Der kann dir sowieso nix sagen, was du nicht besser wüsstest! :)

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