Forschung

Typ-1er...
wünschen sich intelligente Insuline oder geschlossene Systeme oder Inzelzelltransplantationen oder so etwas wie eine künstliche Bauchspeicheldrüse oder besser noch ein vollautomatisiertes, geschlossenes Multi-Hormon-System

Einen sehr interessanten Bericht zum aktuellen Stand der Forschung findet ihr in Stæffs (er-)Leben mit Diabetes vom 1. Feb. 2012

Hoffnung für Diabetiker: Biochip liefert nicht-invasiven Glukosetest

Providence/Ulm (pte024/24.01.2012/13:30) - Der Zuckerspiegel eines Menschen kann nicht nur im Blut, sondern auch im Speichel festgestellt werden. Ein in den USA entwickelter Chip nutzt Erkenntnisse der Nano- und Photonenforschung, um in winzigen Flüssigkeitsmengen etwa von Speichel Glukosemoleküle zu finden. Diabetikern dürfte ein derartiges Gerät das Leben erleichtern, bliebe ihnen damit doch das oftmalige Pieksen für die Zuckermessung erspart. Allerdings bleibt vorerst abzuwarten, ob die Entwicklung den Schritt aus dem Labor schafft.

Interferon wird zur Behandlung der chronischen Virushepatitis, bei Leukämie, Nierenzell-Karzinom oder Melanomen eingesetzt. Eine solche Behandlung kann aber als Nebenwirkung eine Autoimmunerkrankung wie den Typ 1-Diabetes auslösen. Dies wurde nun in einer Studie in Japan genauer untersucht.

Mehr Info und Quellverweis: Diabetes-Deutschland vom 17.1.2012

Forscher vermuten nun, dass zu viel Hygiene die Ursache sein könnte. Leben wir in einer zu sterilen Umgebung? Schwächt zu viel Sauberkeit das Immunsystem? Oder ist die industrialisierte Ernährung schuld?

Das Forschungsprojekt DIAbimmune soll herausfinden, weshalb immer mehr junge Finnen zu wenig Abwehrkörper entwickeln und somit anfällig für Autoimmunkrankheiten werden.

Mehr Info und Quellverweis: Euronews.net vom 11. Jan. 2012

Am Körper getragene Insulinpumpen, die den Blutzuckerspiegel automatisch regulieren, werden seit Kurzem von Patienten getestet

Bereits seit etwa 1970 wird an der "künstlichen Bauchspeicheldrüse" geforscht, die Diabetes-Patienten das Blutzuckermessen und Insulinspritzen komplett abnimmt. Nun scheint ihre Verwirklichung nach vielen gescheiterten Versuchen – wieder einmal – näher zu rücken. In einer Studie am Londoner St. Mary's Hospital testen seit kurzem 25 Patienten mit Typ-1-Diabetes, darunter einer der Forscher, eine autonom (also ohne Zutun des Patienten) funktionierende "Sensor-Pumpe-Einheit".

Umerziehung des Immunsystems schützt Insulin-produzierende Zellen

Stammzellen aus Nabelschnurblut können Diabetes Typ 1 lindern und möglicherweise zukünftig ganz heilen. Das zeigt eine erste Studie an 15 Patienten mit dieser angeborenen Autoimmunerkrankung. Beim Diabetes Typ 1 greift das Immunsystem irrtümlich die Insulin-produzierenden Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört sie. Doch die fehlgeleitete Abwehr lasse sich umerziehen, wenn man Immunzellen mit gesunden Stammzellen aus gespendetem Nabelschnurblut in Kontakt bringe, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin BMC Medicine.

Schon seit Jahren träumt die Wissenschaft von einer Insulinpille, die das tägliche Insulinspritzen ersetzen könnte.

Forschern an der Universität im portugiesischen Coimbra ist es gelungen, ein Nanomolekül zu entwickeln, das dem Säureangriff widersteht, um im Darmtrakt absorbiert zu werden.

Mehr Info, ein Video und Quellverweis: Euronews.net vom 3. Jan. 2012

Fingerkuppen, die vom Einstechen stark verhornt sind – eine Folge der unzähligen Blutzucker-Messungen, die vielen Diabetikern nur allzu gut bekannt ist. Viele Diabetiker müssen täglich mehrmals ihren Blutzucker prüfen. Vielfach werden Messungen vernachlässigt, weil die Stiche als äußerst unangenehm empfunden werden. Eine weniger eingreifende Methode wäre hier mehr als willkommen. Doch wie könnte eine Alternative aussehen?

Mehr Info und Quellverweis: Ein interessanter Artikel bei Ernaehrung.de vom 30.12.2011

Schwerwiegende bis lebensbedrohliche Komplikationen bei Manifestation von Typ 1 Diabetes mellitus wie die Ketoazidose treten seltener auf, wenn die Autoimmunerkrankung mit Hilfe eines Antikörper Screenings frühzeitig erkannt wird. Dies beweisen neueste Auswertungen der Beobachtungsstudie BABYDIAB: Bei Kindern aus Risikofamilien, die regelmäßig auf Inselautoantikörper untersucht wurden, trat bei Manifestation der Erkrankung etwa zehnmal seltener eine Ketoazidose auf als bei Kindern, die nicht an dem Risikoscreening teilgenommen hatten. Inselautoantikörper richten sich gegen Bestandteile der Insulin produzierenden Betazellen und weisen auf eine Entstehung von Typ 1 Diabetes hin.

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