Ernährung

Wie das Diabetes-Journal berichtet, hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einem Gutachten bescheinigt, dass die Pflanze Stevia gesundheitlich unbedenklich ist. Die EFSA legt eine tägliche tolerierbare Aufnahmemenge von 4 mg/kg Körpergewicht fest, die nicht überschritten werden sollte.

BONN (eb). Kinder, in deren naher Verwandtschaft Allergien vorkommen, erkranken mit einer Wahrscheinlichkeit bis zu 80 Prozent selbst an einer Allergie.

Bei Säuglingen richtet sie sich oft gegen Inhaltsstoffe wie Milcheiweiß. Was Eltern zur Vorbeugung tun können, was bei hypoallergener Säuglingsnahrung zu beachten ist und was man macht, wenn bereits eine Nahrungsmittelallergie besteht, beschreibt der Ratgeber "Allergieprävention und Ernährung" - herausgegeben von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe.

Der kostenlose Ratgeber kann im Internet bestellt werden unter: www.dha-allergien-vorbeugen.de

Quelle: Kurzmeldung der Ärztezeitung vom 18.1.2010

3.12.2010 Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass eine Ernährung des Säuglings durch Kuhmilch bei gefährdeten Personen die spätere Entwicklung des insulinpflichtigen Typ 1 Diabetes fördert. Durch welchen Muttermilchersatz kann dies verhindert werden?

Ein Muttermilchersatz mit einer Kuhmilch-basierten Kost scheint das Auftreten einer Autoimmunreaktion gegen Insulin-produzierende Zellen zu fördern. Eine hydrolysierte Casein - Formulakost dagegen scheint das Auftreten der Antikörper zu bremsen. Möglicherweise hängt dies mit einer Immunreaktion des Darmes auf die komplexen Fremdeiweiße der Kuhmilch zusammen.

Bei Kindern mit Diabetes 1 sollten gerade arme Familien auf eine gesunde Kost achten. In einkommensschwachen Schichten gefährde eine schlechte Ernährung die Gesundheit der Kinder, warnen kanadische Mediziner. In einer Studie hatte fast jede vierte der 183 untersuchten Familien, in denen mindestens ein an Diabetes leidendes Kind lebte, zu wenig Geld für eine vollwertige Ernährung. Damit verbunden war ein deutlich erhöhtes Risiko für Diabetes-Komplikationen, wegen denen die kleinen Patienten ins Krankenhaus mussten.

Patienten mit Diabetes Typ 1 haben eine deutlich höhere Prävalenz für Zöliakie: Sie erkranken rund zehnmal häufiger als die Allgemeinbevölkerung. Fallbeispiele aus der Praxis sowie hilfreiche Empfehlungen zum richtigen Umgang mit Zöliakie und Diabetes erhalten Ernährungsfachkräfte und Mediziner in der aktuellen Ausgabe des „Coeliac Forums“ von Dr. Schär. Das Journal können registrierte Fachpersonen unter www.coeliaccentre.org kostenfrei herunterladen.

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