Erfahrungen

Mein Baby hat Diabetes

  • Myron soll eine unbeschwerte Kindheit erleben – trotz Messen und Spritzen
  • Engagiert kämpft seine Mutter dafür, dass er den Diabetes als „Freund“ akzeptiert

Leverkusen, 08. November 2011 – Nie wird Ilona Stucke den Satz vergessen, der ihr Leben so plötzlich veränderte. Sie hatte den Notarzt alarmiert, weil mit ihrem Sohn Myron etwas nicht stimmte: Der Kleine ist apathisch, nicht bei sich. Immer häufiger leidet er in letzter Zeit an Infektionen, seine Haut ist an mehreren Stellen entzündet. Oft weint er, hat Durst, ist schlapp und lethargisch. Noch im Krankenhaus, während Myron untersucht wird, hofft Ilona Stucke, dass ihr Sohn bald wieder gesund sein wird. Doch die Diagnose ist eindeutig. Myrons Körper kann den Blutzucker nicht mehr selbstständig regulieren, die Insulin produzierenden Zellen haben ihre Funktion eingestellt. „Ihr Sohn hat Diabetes Typ-1“, sagt die Ärztin. Myron ist gerade 2 Jahre alt.

"Auf Kindergeburtstagen gab es immer extra für mich Cola light." Seit sie klein ist, weiß Maike, dass sie an Diabetes leidet. Das bedeutet unter anderem, dass sie vor jeder Mahlzeit ihre Spritzen auspacken muss.

RHEIN-BERG - „Na Maike, packst du wieder deine Drogen aus?“ Wenn man bei diesem Kommentar nicht weiß, worum es sich handelt, könnte man als Außenstehender schon stutzig werden. Doch Maike hat Diabetes und muss sich vor jeder Mahlzeit, die sie zu sich nehmen möchte, den Blutzuckerspiegel messen und sich danach dementsprechend Insulin spritzen. „Mir ist es viel lieber, wenn die Leute damit locker umgehen und sich eher einen Spaß damit machen, als mich mit Mitleid zu überhäufen“, erzählt die 20-Jährige, wenn sie von solchen Erlebnissen berichtet, wenn sie ihr Messgerät und ihre Insulinspritzen auspackt.

Ein sehr hilfreiches Handbuch zur Diabetestherapie in besonderen Situationen  bei  Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1, erstellt vom Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche der DRK Kliniken Berlin.

Ihr findet das Handbuch unter dem Link:
http://www.drk-kliniken-berlin.de/uploads/media/WE_Diabeteszentrum_Handbuch_Besonderheiten.pdf

Diabetesberaterin warnt vor Komplikationen

Baierbrunn (ots) - Wenn es schnell gehen muss, spritzt sich mancher Diabetiker sein Insulin schon einmal durch die Kleidung. Das sei keine gute Idee, warnt Diabetesberaterin Heidi Wechinger aus Radolfzell im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Zum einen könne der Einstich schmerzhaft sein, weil sich die Nadel verbiegt oder abreibt. "Zum anderen sieht man nicht, ob man in einen Leberfleck, eine Narbe oder einen blauen Fleck sticht oder ob Insulin aus der Einstichstelle zurückläuft", zählt die Expertin weiter auf. Falls man doch einmal durch die Kleidung gespritzt habe, so Wechingers Rat, solle man für die nächste Injektion unbedingt eine neue Nadel verwenden.

Viele Eltern im Diabetes-Kids Forum beschäftigen sich seit langer Zeit täglich mit dem Thema Diabetes und finden auf diesen Seiten immer wieder viele hilfreiche Tips und natürlich den Austausch mit anderen Eltern. Alle neubetroffenen Eltern müssen sich am Anfang erst einmal ein Startpaket zusammensuchen, das den Alltag erleichtert. Hier die Tipps zu einem solchen Startpaket aus unserem Foren, zusammengetragen von Maja (MarieR) und einigen anderen engagierten Forenteilnehmern.

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