Buchtips

( Bitte bewertet diesen Artikel - 5 Bewertungen )

Alle drei Monate mache ich mir ernsthaft Sorgen darüber, was der Diabetes für meine Zukunft bedeutet. Oder besser gesagt, nicht ich mache mir die Sorgen, sondern mein Diabetologe macht sie mir.

„Na, junge Frau. Können Sie mich denn noch sehen?“, begrüßt er mich, auf die schlecht eingestellten Diabetikern drohende Erblindung anspielend, zu jedem meiner Termine.

Worauf ich im abwechselnden Rhythmus antworte: „Hilfe! Da sind Stimmen in meinem Kopf“ oder „Ganz ehrlich – ich kann Sie einfach nicht mehr sehen!“

Ein herzhaftes Lachen und das obligatorische Wie-geht-es-denn-danke-ganz-gut-Frage-und-Antwort-Spiel später wird es schließlich ernst:

( Bitte bewertet diesen Artikel - 11 Bewertungen ) „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele junge Menschen in der Stadt Diabetes haben. Und die kommen fast alle zum Stammtisch“, hatte mein Diabetologe versucht, mir den Diabetiker-Stammtisch für Pumpenträger schmackhaft zu machen.Erfolgreich, denn mit meinen 14 Jahren, die ich nun mal war, gab es in allem, was ich tat, nur ein Ziel: Endlich auch mal mit jemandem zu „gehen“, wie das Führen einer Beziehung so schön einfach heißt, wenn man noch nicht weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt.Die vielen jungen Menschen, die der Diabetologe mir versprochen hatte, wurden in meiner Wunschvorstellung darum schnell zu jungen Männern und damit zu möglichen Hochzeitskandidaten. 
( Bitte bewertet diesen Artikel - 10 Bewertungen ) Es war dieses Bild in der Broschüre: Ein vor Glück strahlendes junges Paar sitzt an einem Tisch im Eiscafé. Er trinkt einen Cappuccino, doch vor ihr steht ein riesiger Eisbecher (Sahne Krokant; ich kann mich genau erinnern). Sie wird diesen Eisbecher gleich essen. Und das, obwohl sie, wie man aus der Bildunterschrift erfährt, seit 14 Jahren Diabetikern ist. Die Insulinpumpe macht’s möglich.
( Bitte bewertet diesen Artikel - 5 Bewertungen )

Diabetes bei Jugendlichen: ein Behandlungs- und Schulungsprogramm

Diabetes bei Jugendlichen: ein Behandlungs- und Schulungsprogramm 

Das Schulungsprogramm bezieht sich direkt auf das tägliche Leben Jugendlicher, ihre typischen Bedürfnisse sowie Chancen und Grenzen ihrer Diabetesbehandlung.

Das Programm enthält folgende Bände:

  • Band 1: Diabetes Basics
  • Band 2: Insulintherapie für Profis
  • Band 3: Diabetes Specials
  • Band 4: Pumpentherapie

 

( Bitte bewertet diesen Artikel - 8 Bewertungen )

Schnelle Hilfe für Diabetiker – übersichtlich und für jede Situation

Schulungsprogramm „Diabetes mellitus Typ 1 im Kindes- und Jugendalter“ erscheint in dritter Auflage mit neuem Modul „Insulinpumpentherapie“, erarbeitet vom Diabetes-Team des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg

Dr. Kristiane Hallermann, Ärztin im Freiburger Diabetes-Team, brachte gemeinsam mit Prof. Dr. Karl Otfried Schwab, der Diabetesberaterin Katharina Grehl sowie mit Psychologen, einer Ernährungsberaterin und weiteren Mitarbeiterinnen das Schulungsprogramm „Diabetes mellitus Typ 1 im Kindes- und Jugendalter“ in die passende Form. Es richtet sich an Familien von betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie an alle diejenigen, die als Ärzte, Ernährungsberaterinnen, Lehrer oder Erzieher mit einem Diabetes-Kind zu tun haben.  

Login




Zugangsdaten vergessen?
Noch keinen Account? Registrieren

Werbung