Blutzucker Messung

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Das Diabetes Zentrum Mergentheim hat zu diesem Thema in der Zeitschrift Der Diabetologe 2010 einen aktuellen Artikel verfasst:

Ihr findet diesen auch unter dem Link http://www.springerlink.com/content/2710341286uq768j/

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  • messen, injizieren, fertig – endlich alle Behandlungsdaten auf einen Blick
  • Diabetiker sparen täglich 30 Minuten bei ihrer Diabetes-Dokumentation
  • erstmals wird auch die Insulindosis übertragen

Medimatik, ein junges Medizintechnikunternehmen, erfindet das Diabetikertagebuch neu. Mit engagierten Partnern erleichtert es Diabetikern ihren Alltag. Nach zweijähriger Entwicklungsarbeit hat das Team von Medimatik um den Mediziner Janko Schildt ein automatisches Diabetikertagebuch entwickelt.

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Diabetes-Patienten müssen regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel testen - mit einem Stich in den Finger. Schon länger arbeiten Forscher an einem Sensor, der die Informationen schmerzfrei und dauerhaft liefert. Jetzt sind sie ihrem Ziel einen entscheidenden Schritt weitergekommen.

Forscher haben einen Langzeit-Glukosesensor nun bei Schweinen erfolgreich getestet. Das Gerät habe 520 Tage lang zuverlässig seine Daten drahtlos an ein Aufnahmegerät übermittelt, schreiben die Forscher um David Gough von der University of California in San Diego im Fachmagazin "Science Translational Medicine".

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Baierbrunn (ots) - Hunderttausendmal und öfter sticht sich ein Typ-1-Diabetiker im Laufe seines Lebens in den Finger, um mit einem Blutstropfen seinen Blutzucker zu kontrollieren. Schon lange suchen Forscher nach "unblutigen" Möglichkeiten für diese wichtige Maßnahme. Eine Anwendung für jedermann ist bis heute jedoch nicht in Sicht. Allerdings gibt es erste funktionierende Mess-Systeme, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Ein in Deutschland erhältliches Gerät wird ins Unterhautfettgewebe eingelegt, misst allerdings die Zuckerkonzentration in der Gewebeflüssigkeit. Wenn der sich rasch ändert, kann es 10 bis 25 Minuten dauern, bis der Wert im Gewebe dem aktuellen Blutzucker entspricht. Ein Sender funkt das Messergebnis an ein Anzeigegerät. Das System ermöglicht einen sehr genauen Überblick über den Zuckerverlauf, so dass die Benutzer wichtige Erkenntnisse gewinnen, wie sich bei ihnen zum Beispiel Essen, Bewegung oder auch Stress bemerkbar machen. Höchstens 200 Diabetiker nutzen nach Schätzungen derzeit in Deutschland ein solches Gerät. Sie müssen es in der Regel selbst bezahlen. Es kostet zwischen 1200 und 1500 Euro. Der Sensor, der im Unterhautfettgewebe liegt, muss alle fünf bis sieben Tage gewechselt werden und schlägt jeweils mit 50 bis 70 Euro zu Buche.

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Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts REACTION entwickelt das Institut für Mikrotechnik Mainz einen subkutan applizierbaren, minimalinvasiven Sensor zur Bestimmung des Blutglukoselevels. Der Sensor basiert auf dem Prinzip der optischen Absorptionsspektroskopie im Nahinfrarotspektrum (NIR) und soll später in einer tragbaren Sensoreinheit implementiert werden, die dann nach Art eines Pflasters vom Patienten getragen wird.
Das Ziel des EU-Forschungsprojekts REACTION ist die Entwicklung einer intelligenten Plattform zum Datenmanagement physiologischer Parameter von Diabetespatienten, wie z.B. dem Blutzuckergehalt. Der Blutzuckergehalt soll dabei kontinuierlich gemessen und die Insulinzufuhr automatisch dosiert werden.

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