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Seit knapp zwei Monaten hat unser Sohn (10) den Freestyle Navigator und wir möchten einen kurzen Erfahrungsbericht geben.
Die Kostenzusage der Krankenkasse war nach einigen Erläuterungen und der schriftlichen Verordnung vom Arzt relativ unproblematisch. Auf das Gerät selbst mussten wir fast drei Monate warten.
Die Einweisung und das Anlegen gingen sehr schnell, da der Navigator sehr benutzerfreundlich und leicht verständlich gestaltet ist.
Die Reichweite des Gerätes ist mit drei Metern angegeben, reicht aber mühelos über eine Etage vom Kinderzimmer bis zur Küche, bei geöffneten Türen. Somit kann der Empfänger auch nachts bei mir am Bett liegen und zeigt die Werte an. Besonders in der Nacht ist die Erleichterung am größten. Durch die Alarmfunktionen des Gerätes haben wir mehr Mut, bessere Zuckerwerte zu erreichen. Individuell einstellbar sind die Schwellen für niedrige und hohe Glucose sowie die Voralarme dafür bei starkem Abfall bzw. Anstieg der Werte.
Der Sensor arbeitet fünf Tage, danach muss er gewechselt werden. Das mag unser Sohn nicht, ist aber schnell vergessen. Es dauert dann etwa eine bis zwei Stunden, bis neue Werte angezeigt werden. Zwischendurch muss das Gerät nach Aufforderung durch Alarm mit einer BZ-Messung kalibriert werden. Laut Hersteller fünf Mal in fünf Tagen, es können aber auch ein paar mehr Messungen nötig sein. Manchmal messen wir auch zur Sicherheit, wenn uns die Werte komisch vorkommen. Der Navigator misst den BZ im Fettgewebe, deshalb reagiert er etwas verzögert. Wir haben sehr starke Blutzuckerschwankungen mit schnellen Auf- und Abbewegungen der Werte. Trotzdem finde ich die Verzögerung nicht schlimm. Wenn man ein paar Mal nachgemessen hat, kennt man die Abstände und weiß die angezeigten Werte richtig zu deuten.
Insgesamt können wir bisher ein sehr positives Fazit ziehen.



