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Zum Schutz der Kinder mit und ohne Diabetes: „Gruselig an Halloween sind die Tonnen an Süßigkeiten!“

Berlin –In der Nacht des 31. Oktober, am Abend vor Allerheiligen, ist es wieder soweit: Groß und Klein feiern mittlerweile auch hierzulande den aus den USA stammenden Gruselbrauch Halloween. Vor allem Kinder verkleiden sich als Hexen, Monster und Skelette, ziehen von Haus zu Haus und rufen „Süßes, sonst gibt´s Saures“. Am Ende des Umzugs oder der Halloweenparty ist die Sammeltüte oft prall gefüllt mit Zucker und Fett in Form von Schokolade, Bonbons und Drops. Natürlich dürfen Kinder zu Anlässen wie Halloween naschen, aber angesichts des negativen Einflusses von Zucker und Fett in Mengen auf den Stoffwechsel sollte man Traditionen neu überdenken. Das empfiehlt diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Nicht nur Eltern von Kindern mit Diabetes sollten die Kohlenhydrate in Form von Zucker besonders im Auge behalten.Wie dies gelingt und welche gesunden Alternativen zu den meist zucker-, und fetthaltigen Gaben infrage kommen, erklärt Diabetesberaterin Michaela Berger imExperten-Chatvon diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am Donnerstag, den 29. Oktober 2015. Fragen können Interessierte ab sofort kostenlos einsenden.

In Deutschland sind rund 30500 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren von Diabetes Typ 1 und schätzungsweise 5000 von Diabetes Typ 2 betroffen. Trotz ihrer Erkrankung wollen und sollen auch sie an den normalen Aktivitäten ihrer Altersgenossen teilhaben – das gilt auch an Halloween, wenn Kinder verkleidet bei ihren Nachbarn klingeln und Süßigkeiten erhalten. Auch auf den beliebten Halloweenpartys gibt es zahlreiche Leckereien wie Cupcakes, süße und saure Fruchtgummiwaren oder kartoffelhaltige Knabberprodukte in schauriger Aufmachung: Die Lebensmittelindustrie und Rezeptbuchverlage haben sich voll auf Halloween eingestellt.„“Süßes – sonst gibt’s Saures“? - Es ist an der Zeit, diese Tradition zu überdenken und Alternativvorschläge zu machen. Gruselig an Halloween sind vor allem die Tonnen an Süßigkeiten! Für die Kinder geht es in erster Linie nicht um das Sammeln von Massen an Süßigkeiten, sondern um den Spaß am Verkleiden und Klingeln in der Nachbarschaft“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Ein Apfel oder eine Clementine zusammen mit einer kleinen Leckerei tun es mit Sicherheit auch.“Süßigkeiten und Knabberwaren müssen also nicht grundsätzlich tabu sein.  „Für Kinder mit Diabetes Typ 1 gilt, den Überblick über die Menge der Kohlenhydrate nicht zu verlieren, um die richtige Insulindosis zu errechnen und zu spritzen“, betont Diabetesberaterin Michaela Berger, Vorstandsmitglied diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Denn ihr Körper produziert kein Insulin mehr, das den Blutzucker senkt. Im Gegensatz dazu produziert die Bauchspeicheldrüse von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 2 meist noch Insulin, nur sind die Zellen weniger sensibel für das Hormon.“ Übergewichtige Kinder mit Diabetes Typ 2 sollten daher bei der Halloween-Nascherei auch auf die Kalorien achten. Und selbst stoffwechselgesunde Kinder sollten nicht zu viele zucker- und fetthaltige Snacks essen.Wer sich auf den Besuch kleiner Halloweenbegeisterter einstellt oder selbst eine ganze Halloweenparty organisiert, kann Kindern auch mit anderen Gaben eine Freude bereiten: „Vollkorn- statt Weißmehlgebäck oder auch etwas ganz anderes, etwa ein kleines Spielzeug oder bunte Malstifte können Alternativen sein“, sagt Michaela Berger. Außerdem gebe es für viele Koch- und Backrezepte auch alternative Zubereitungsmöglichkeiten mit weniger Zucker und Fett.Anregungen und Antworten auf Fragen dazu gibt die Diabetesberaterin am 29. Oktober2015 im Experten-Chat von 18 bis 20 Uhr.

Terminhinweis:
Experten-Chat zum Thema „Halloween – wie viel Süßes und Saures für Kinder“ mit Diabetesberaterin Michaela Berger: 29. Oktober 2015, 18 bis 20 Uhr

Weitere Informationen unter www.diabetesde.org

BE-Liste für Halloween

Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe vom 27.10.2015

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