Artikel

( Bitte bewertet diesen Artikel - 2 Bewertungen )

Zum Schulanfang: diabetesDE fordert bessere Integration von Kindern mit Diabetes

Neue Broschüre vermittelt Lehrern Wissen über Kinder mit Diabetes

Berlin – In Deutschland leben etwa 25 000 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 19 Jahren mit Diabetes Typ 1. Diese sind genauso leistungsfähig wie Kinder ohne Diabetes, wenn gewisse Regeln beachtet werden. Betroffene Eltern wünschen sich, dass  Lehrer mehr Wissen  über die Stoffwechselkrankheit ihrer Kinder haben. Zum neuen Schuljahr hat die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie e.V. (AGPD) zusammen mit diabetesDE eine überarbeitete Neuauflage ihrer Broschüre für Lehrerinnen und Lehrer herausgegeben.

( Bitte bewertet diesen Artikel - 4 Bewertungen )

Baierbrunn (ots) - Die Zahl von Kindern mit Typ-1-Diabetes steigt in Deutschland kontinuierlich an. Immer öfter sind Lehrer gefordert, diese Kinder, oft schon im Grundschulalter, im Unterricht zu betreuen. Sie sollen den Kindern beim Beurteilen der Blutzuckermesswerte helfen, bei den Mahlzeiten und bei Unterzuckerungen. Manchem Lehrer ist das zu gefährlich, dafür seien sie nicht ausgebildet, so ihr Argument. Rechtlich handeln sie durchaus korrekt; für die betroffenen Kinder und deren Eltern kann dies allerdings zum Problem werden.

( Bitte bewertet diesen Artikel - 1 Bewertung ) Wenn Kinder an einem Diabetes erkranken bevor sie richtig rechnen oder lesen können, ist das häufig ein Problem für Kindergärtner oder Lehrer. Zwar lassen sich viele Betreuer weiterbilden, viele wollen aber auf keinen Fall dafür haften, wenn ein Kind Diabeteskomplikationen in ihrer Obhut erleidet.
( Bitte bewertet diesen Artikel - 4 Bewertungen )

Ottobrunn/Höhenkirchen - Der 1. September wird für Gabriel (3) ein ganz besonderer Tag werden: Er darf endlich, endlich in den Kindergarten.

Die Geschichte des Kindes hat im Frühjahr viele Merkur-Leser bewegt: Der Dreijährige lebte mit seiner Mutter Daniela F. in einer Gemeinde, in der es genügend Kindergartenplätze gibt: in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Doch der Bub ist zuckerkrank – Diabetes mellitus Typ 1. Das bedeutet, man muss den Bub ständig im Auge behalten wegen der Gefahr der Unterzuckerung, regelmäßig Blutzucker messen, Insulin spritzen und jede Mahlzeit berechnen. Das hat die Kindergärten abgeschreckt. Die Verantwortung sei zu hoch, es fehle allen an Erfahrung, lautete das Hauptargument.

( Bitte bewertet diesen Artikel - 12 Bewertungen )

Höhenkirchen - Kindergartenplätze gibt es in Höhenkirchen-Siegertsbrunn genug. Der dreijährige Gabriel hat bislang keinen – er ist zuckerkrank (Diabetes mellitus Typ 1).

Das bedeutet, man muss den Kleinen ständig im Auge behalten wegen der Gefahr der Unterzuckerung, regelmäßig Blutzucker messen, Insulin spritzen und jede Mahlzeit berechnen. Das schreckt die Kindergärten ab. Sie erteilten der Mutter Daniela F. eine Absage. Begründung: Die Verantwortung sei zu hoch.

Login




Zugangsdaten vergessen?
Noch keinen Account? Registrieren

Werbung