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Artikel über Medikamente

Insulin auf verlorenem Posten

Im Wechselspiel der Hormone scheint das Insulin auf verlorenem Posten zu stehen. Als einziges Hormon ist es in der Lage, den Blutzucker zu senken und muss dabei gegen ein ganzes Heer von Gegenspielern antreten: Glukagon, Kortisol, Noradrenalin, Adrenalin und das Wachstumshormon Somatotropin machen dem Insulin die Arbeit schwer. All diese Hormone haben das Ziel, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Und das hat gute Gründe: Zum einen sind sie für die Gegenregulation verantwortlich. Ihre Ausschüttung soll ein Absinken des Blutzuckers unter eine bestimmte Schwelle verhindern. Das hat aber auch zur Folge, dass bei Menschen mit Diabetes nach einer Unterzuckerung der Blutzucker förmlich nach oben schießen kann.

Quellverweis und mehr Information: Accu-Check.de vom 25.5.2010

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Patientenbeauftragter der Bundesregierung will Patientenrechte stärken

KASSEL, 25. Mai 2010 – „Wir hoffen, mit dem Patientenbeauftragten einen Mitstreiter für mehr Rechte und Mitbestimmung der Patienten gefunden zu haben“. So fasste der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, das Gespräch mit MdB Wolfgang Zöller, dem Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, zusammen. Zöller sprach sich in einem Gespräch mit Vertretern des Deutschen Diabetiker Bundes nachdrücklich für eine Stärkung der Patientenrechte in Form eines Patientenrechtegesetzes und die Verbesserung der Mitbestimmungsrechte der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aus.

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DiabetesDE und Diabetes-Kids.de riefen zum Protest auf: Über 500 Demonstranten kamen

DiabetesDE und Diabetes-Kids.de riefen zum Protest auf: Über 500 Demonstranten kamen
Petition mit 5000 Unterschriften an das Bundesgesundheitsministerium übergeben

Berlin, 19. Mai 2010 – Die gemeinnützige Gesamtorganisation diabetesDE und diversen Patientenverbänden forderten heute mit einer Protestdemonstration vor dem Bundesgesundheitsministerium, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen sollen. Dafür setzten sich mit einem  Protestmarsch ihre Familien, Ärzte, Diabetesberaterinnen und Selbsthilfegruppen ein. Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) wurde eine Petition mit 5000 Unterschriften übergeben. Anlass für die Aktion ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. In diesem stellt der Gemeinsame Bundesausschuss fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die GKV zu erstatten.

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Bei so viel Blödsinn geht mir der Hut hoch - Interview zum Thema Blutzuckerselbstmessung und Insulinanaloga

Interview zum Thema Blutzuckerselbstmessung und Insulinanaloga im Diabetes- Journal vom April 2010

Blutzuckerselbstmessung, Insulinanaloga: Wir haben nachgefragt bei einem Betroffenen und bei einem Experten. Es geht um den „Gemeinsamen Bundesausschuss“ (G-BA) und die aktuellen Veröffentlichungen hierzu der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (Stellungnahmen zu Teststreifen und zu schnellwirkenden Insulinanaloga bei Typ 1) sowie seitens des IQWiG (Abschlussbericht langwirksame Analoga bei Typ 1)

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Anhörung für lang wirksame Insulinanaloga beginnt

Berlin  - Noch bis zum 1. Juni haben zwölf pharmazeutische, ärztliche und Apothekerverbände Zeit, sich zu dem geplanten Ausschluss der beiden lang wirkenden Insulinanaloga Lantus (Insulin glargin) und Levemir (Insulindetemir) für die Behandlung von Diabetikern Typ 1 aus dem GKV-Leistungskatalog zu äußern. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat ein entsprechendes Stellungsnahmeverfahren eingeleitet.

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Unterzuckerungsrisiko bei Diabetes Typ 1 ausgeblendet - IQWiG bestreitet Vorteile lang wirksamer Insulinanaloga

Mainz, 22.04.2010. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in seinem kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht zu lang wirksamen Analoginsulinen einen Zusatznutzen dieser Medikamente gegenüber Humaninsulin bei der Behandlung des Diabetes Typ 1 bestritten. Zu dieser umstrittenen Einschätzung kam es, obwohl dem Institut mehrere Studien vorlagen, in denen Insulindetemir bei schweren und damit potentiell lebensbedrohlichen Unterzuckerungen („Hypoglykämien“) dem lang wirksamen Humaninsulin (NPH-Insulin) deutlich überlegen war.

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Typ-1-Diabetes: Aus für Lantus und Levemir?

Lang wirksame Insulinanaloga könnten auch für Typ-1-Diabetiker aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen fallen. In seinem Abschlussbericht kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu dem Ergebnis, dass es im Vergleich zu lang wirksamem Humaninsulin keine Belege für einen Zusatznutzen gibt. Dies gelte für Erwachsene ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Vergangenen Monat waren die Präparate bereits für gesetzlich versicherte Typ-2-Diabetiker gestrichen worden. Betroffen sind die Präparate Lantus® (Insulin Glargin) und Levemir® (Insulin Detemir).

Mehr Info und Quellverweis: Pharmazeutische-Zeitung vom  19.4.2010

 


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Diabetes-Kids.de Presse-Aufruf: Kämpft um das Insulin für unsere Kinder

Modernes Insulin soll für Kinder mit Diabetes zukünftig nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden!
Dies fordert der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und dies darf auf keinen Fall passieren!!

Mit herkömmlichem Insulin muss ein sogenannter Spritz-Ess Abstand eingehalten werden, um zu hohe Blutzuckerwerte nach dem Essen zu vermeiden. Das heisst, wenn das Essen auf dem Tisch steht muss man sich fest entscheiden, wieviel man davon isst, gibt sein Insulin dafür ab und muss dann eine halbe Stunde warten. Erst dann darf man sein Essen (wahrscheinlich bereits kalt) zu sich nehmen. Bis dahin sind alle Anderen schon fertig mit Essen und man sitzt alleine da. Auch wenn es nicht schmeckt, dann muss man es trotzdem essen, dann das Insulin ist ja drin und sonst droht eine gefährliche Unterzuckerung. Das mag Zuhause auch noch irgendwie gehen, aber man stelle sich das in der Schule, im Kindergarten, in der Mensa oder im Arbeitsalltag vor. Da gilt man doch, gerade als Kind, ganz schnell als Sonderling.

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