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Artikel über Medikamente

Novo Nordisk zur IQWIG-Leitlinienanalyse bei Typ 1 Diabetes - Vorteile machen moderne Insuline in anderen Ländern zur empfohlenen Therapiealternative

IQWiG analysiert internationale Leitlinien zur Aktualisierung des DMP Diabetes mellitus Typ 1

Mainz, 21.12.2010 – Bei einer systematischen Leitlinienrecherche findet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zahlreiche evidenzbasierte Empfehlungen für den Einsatz moderner Insuline. Trotzdem leitet es daraus keinen potentiellen Überarbeitungsbedarf für das deutsche Disease-Management-Programm (DMP) zu Typ 1 Diabetes ab, der die Vorteile moderner Insuline – auch Insulinanaloga genannt – den Betroffenen frühzeitiger und umfassender zugänglich machen würde.

In seinem Vorbericht vom 10. November 2010 konstatiert das IQWiG, dass in den Behandlungsempfehlungen englischer, kanadischer und amerikanischer Leitlinien-Organisationen moderne Insuline in verschiedenen Therapiesituationen den Humaninsulinen gleichgestellt oder bevorzugt eingesetzt werden sollen.1,2 Dies betrifft beispielsweise die flexiblere Mahlzeiteneinnahme, die Insulinpumpen-Therapie und die Verringerung des Risikos für Unterzuckerungen. Das IQWiG stellt zwar Unterschiede zu den bisherigen DMP-Leitlinien und den eigenen Nutzenbewertungen fest. Es leitet aus dieser Diskrepanz – im Gegensatz zu anderen Teilbereichen der DMP-Aktualisierungsempfehlungen – aber keinerlei Änderungsbedarf ab.

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Novo Nordisk prüft rechtliche Schritte gegen Vorwurf der Lieferunfähigkeit

Mainz, 26.08.2010 – Novo Nordisk prüft derzeit die Einleitung rechtlicher Schritte gegen den Vorwurf der Lieferunfähigkeit. Damit reagiert der Diabetesspezialist auf die unhaltbare Behauptung, Produkte nicht mehr liefern zu können.
Hintergrund dieser Falschinformation ist die Anpassung der allgemeinen Geschäfts- und Verkaufsbedingungen (AGB) für Großhändler.  Diese Anpassung hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Produkte, jedoch weigern sich einige Großhändler, zu den neuen, dem Marktumfeld angepassten Konditionen Produkte zu bestellen. Dies führt zu Lieferengpässen bei den Großhändlern und zwingt Apotheken dazu, direkt bei Novo Nordisk bestellen zu müssen.

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Kinderärztin erklärt, welche Auswirkungen es haben kann, wenn bestimmte Insulinpräparate einfach aus dem Leistungskatalog gestrichen werden.

INTERVIEW JEANNETTE SY, FACHÄRZTIN FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN

„Die Kinder würden Lebensqualität verlieren“

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Experten schätzen, dass ungefähr 25 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland Typ-1-Diabetiker sind, Tendenz steigend. Derzeit erkranken jährlich etwa 2000 Kinder im Jahr neu. Jeannette Sy betreut etwa 30 solcher Kinder im Klinikum Esslingen. Doris Brändle hat sich mit ihr darüber unterhalten, wie diese Kinder mit der Krankheit klarkommen. Die Ärztin spricht auch darüber, welch einschneidende Folgen es für die Kinder hätte, wenn Analoginsulin, mit dem viele Kinder behandelt werden, wie geplant aus Kostengründen vom Leistungskatalog gestrichen würde.

Das komplette Interview fíndet ihr hier: Esslinger Zeitung vom 9. Aug. 2010

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Typ-1-Diabetes: gibts bald Tabletten zum Insulin dazu?

Forscher glauben: Bei schlechten Zuckerwerten können Patienten mit Typ-1-Diabetes von der zusätzlichen Gabe eines Medikaments profitieren, das eigentlich nur für Diabetes mellitus vom Typ 2 bestimmt ist

US-Forscher behandelten 19 Patienten mit Typ-1-Diabetes, deren Blutzuckerwerte trotz intensivierter Insulintherapie schlecht eingestellt waren, je einen Monat lang zusätzlich zum Insulin mit Sitagliptin oder einem Scheinpräparat (Placebo).

Bei der Auswertung der Blutzuckerwerte zu Ende der Studie zeigte sich, dass sich die Stoffwechseleinstellung während der Sitagliptin-Behandlung deutlich besser wurde – nicht aber, während das Placebo-Präparat genommen wurde.

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diabetesDE und DDG kritisieren Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums: Lang wirksame Insulinanaloga für Diabetes Typ 2 fallen aus Erstattung

Berlin – Lang wirksame Insulinanaloga werden zukünftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet: Grund ist, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. März 2010 nicht beanstandet. Dieser sagt, dass lang wirksame Insulinanaloga keinen Zusatznutzen für Typ-2-Diabetiker haben, und daher – solange sie teurer sind als herkömmliches Verzögerungsinsulin – nicht mehr erstattet werden können. diabetesDE und DDG haben vor den Entscheidungen mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Studien den Zusatznutzen der lang wirksamen Insulinanaloga belegen. Beispielsweise verhindern sie starke Blutzuckerschwankungen und damit auch Unterzuckerungen, die lebensbedrohlich sein können.

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Sanofi-Aventis leidet unter erneutem Krebsverdacht bei Lantus

Erneut wird das Analoginsulin Lantus von Sanofi-Aventis verdächtigt, für eine erhöhte Krebsrate bei Patienten verantwortlich zu sein. Wissenschaftler der Diabetes Agency im Careggi-Lehrkrankenhaus in Florenz sprachen in einer am 14. Juni in der Zeitschrift "Diabetes Care" veröffentlichten Untersuchung (mehr...) von einer "möglichen" Verbindung zwischen hohen Dosen des Lantus-Wirkstoffs Glargin und dem Risiko einer Krebserkrankung.

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Eine Frage der Einstellung - Ein Artikel im Tagesspiegel

Neue Insulinpräparate bringen jungen Diabetikern keinen Vorteil, heißt es. Wir können nicht auf sie verzichten, kontern Kinderärzte

Will man belegen, welche Fortschritte die Medizin den Menschen in den letzten 150 Jahren gebracht hat, dann eignet sich der „jugendliche“ Diabetes mellitus vom Typ 1 dafür ganz besonders. Denn früher starb ein Kind, wenn es unter „Zucker“ litt. Dann kam, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Insulintherapie. Inzwischen ist das Leben für Diabetiker entspannter und lockerer geworden. Sie können im Prinzip essen, was alle essen, sie können es weitgehend tun, wenn sie dazu Lust haben, sie können unbesorgt Sport treiben. Um als Diabetiker so zu leben, muss man ziemlich gut rechnen können und bereit sein, mehrmals am Tag den Blutzucker zu messen und Insulin zu spritzen

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Viel Insulin für wenig Geld

Helmholtz-Wissenschaftler stellen eine neue Produktionsmethode frei ins Internet

Etwa 285 Millionen Menschen leiden weltweit an Diabetes. Die meisten von ihnen leben in Ländern, in denen das patentgeschützte industrielle Insulin unbezahlbar ist. Doch nun laufen diese Patente aus. Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung haben Wissenschaftler nun eine kostengünstige Methode entwickelt, um Insulin herzustellen – und haben sie frei zugänglich ins Internet gestellt.

Im Mai-Podcast des Helmholtz-Zentrums erzählt Ihnen Ursula Rinas vom HZI, wie sie und ihre Kollegen das geschafft haben – und welche Probleme sie dabei hatten. Hören Sie rein...

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Insulin auf verlorenem Posten

Im Wechselspiel der Hormone scheint das Insulin auf verlorenem Posten zu stehen. Als einziges Hormon ist es in der Lage, den Blutzucker zu senken und muss dabei gegen ein ganzes Heer von Gegenspielern antreten: Glukagon, Kortisol, Noradrenalin, Adrenalin und das Wachstumshormon Somatotropin machen dem Insulin die Arbeit schwer. All diese Hormone haben das Ziel, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Und das hat gute Gründe: Zum einen sind sie für die Gegenregulation verantwortlich. Ihre Ausschüttung soll ein Absinken des Blutzuckers unter eine bestimmte Schwelle verhindern. Das hat aber auch zur Folge, dass bei Menschen mit Diabetes nach einer Unterzuckerung der Blutzucker förmlich nach oben schießen kann.

Quellverweis und mehr Information: Accu-Check.de vom 25.5.2010

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