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Ursachenforschung

Familiensache Diabetes - Wenn Vater oder Mutter Typ-1-Diabetes haben und ihr Kind ebenfalls erkrankt, muss sich niemand etwas vorwerfen

Baierbrunn (ots)- Wenn Menschen mit Typ-1-Diabetes ihre Erkrankung an ihre Kinder vererben, besteht kein Grund für Schuldgefühle. "Eltern fragen sich immer, was sie falsch gemacht haben, wenn ein Kind eine chronische Krankheit wie Diabetes bekommt", schildert Professor Andreas Neu, Kinderdiabetologe an der Universitätsklinik Tübingen, im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". "Aber ob ihr Kind an Typ 1 erkrankt oder nicht, können sie nicht beeinflussen." Es ist einfach Schicksal. "Deshalb sollten sich Eltern keine Vorwürfe machen", betont Neu. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eines Elternteils mit Typ-1-Diabetes ebenfalls Typ 1 entwickelt, ist gering. "Sie liegt bei höchstens fünf Prozent", so Professor Klaus Badenhoop, Diabetologe am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, der zur Erblichkeit des Diabetes forscht.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" 3/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail:pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.diabetes-ratgeber.net

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