Werde unser Facebook Fan

                                     

Familie des Monats

Familie Blut: Diabetes-Kids Familie des Monats

Blut 400Wo lebt ihr?:
Hessen

Wie würdet ihr Euch und Eure Familie am besten beschreiben?:
"Wir" bestehen aus Damian, unserem süßen Süßen, welcher ein recht erfolgreicher Drittklässler ist, leidenschaftlicher Handballer, Schwimmer und Legobauer.

Sebastian, dem Papa von Damian, der sich Berufsbedingt gerne mal in fremden Schlafzimmern rumtreibt (er betreibt ein Bettengeschäft in Wiesbaden/Nordenstadt) und dann gibt es noch mich, Sabrina, die Mama. Ich bin in erster Linie Mama aus Leidenschaft und habe im Sommer 2015 mein erstes Buch veröffentlicht, in dem es (natürlich) um das Leben mit Typ1 Diabetes geht.

Zusammen sind wir kurz "die Bluts", charmant chaotische Freaks, die eigentlich immer zusammenhalten...

Wer oder was macht Eure Familie glücklich?:
Unser Glück ist natürlich unser süßer Süßer Damian. Damian selbst würde hierzu vermutlich unterschiedliche Antworten geben. Eher so was wie gute Noten, Handball und das er seinen Dexcom behalten darf.

Was sind Eure Hobbies und bevorzugten Aktivitäten?:
Wenn wir nicht gerade unseren Sohn bei Handballturnieren begleiten, sind wir alle drei leidenschaftliche Mittelaltermarkt-Gänger.

Was hilft Euch durch den Alltag mit Diabetes?:
Natürlich Damian Pumpe und der Dexcom. Beide Geräte geben ihm (9) sehr viel Lebensqualität. Aber auch die Tatsache, dass Damian sich selber sehr selten "krank" fühlt, sondern eher als ganz normales Kind empfindet gibt uns als Eltern immer wieder Kraft. Denn das ist unser größtes Ziel, ihn so normal wie möglich aufwachsen zu lassen...

Was ist Euer Lieblingsessen oder Snack und warum?:
Momentan steht Damian auf Raclette, was jedoch durchaus dem Wetter momentan geschuldet ist. Im Sommer sind wir leidenschaftliche Griller und am Herd variiert es. Ganz weit vorne bei uns alles ist sicher Lasagne und Steak mit Salat und Käse/Chili Soße

Welche Informations-quellen waren Euch seit der Diagnose Diabetes hilfreich?:
Eine sehr große Hilfe war für uns das Buch Kalorien Mundgerecht. In den ersten 2 Jahren haben wir es überall mit hingeschleppt. Zudem sind wir bei einem großartigen Diabetologen, dessen Team uns immer bei Fragen geholfen hat.

Wann und wie wurde bei Eurem Kind bzw. Kindern Diabetes festgestellt?:
Damian war 2,5 Jahre alt, als wir zum Arzt sind. Wir dachten, er hätte sich im KiGa einen Bandwurm eingefangen, da er über das Wochenende so viel Gewicht verloren hatte. Bei Hausarzt sprengten seine Werte dann alle Geräte, zu dass wir sofort mit dem Hinweis auf Lebensgefahr und Krankenhaus mussten.

Habt Ihr bzw. Euer Kind schon mal an einem Diabetes Camp oder einer Diabetes Kur teil genommen und was sind Eure Erfahrungen?:
Nein. Bisher haben wir nichts dergleichen gemacht. Werden aber im März 2017 an der Skifreizeit von diabetes-kids.de teilnehmen

Wie macht ihr am liebsten Urlaub und wie handhabt ihr den Diabetes im Urlaub?:
Keine leichte Frage. Letztes Jahr waren wir im Sommer in Tunesien und im Herbst im Lego Land. Handhaben tun wir den Diabetes dort genauso, wie zu Hause, Wir achten nur ein bisschen auf die Basalrate, da wir diese immer reduzieren müssen, wenn Damian Körper im Urlaubsmodus angekommen ist. Ansonsten leben wir nach dem Motto, dass der Diabetes sich nach uns zu richten hat und nicht wir uns nach ihm. Und, was soll ich sagen, in den letzten Jahren hat das auch wunderbar funktioniert.

Habt Ihr irgendwelche Fragen an uns oder unser Expertenteam?
Ehrlich gesagt nicht wirklich. Uns geht es gut, wir halten uns für aufgeklärt und versuchen selber immer wieder über DM aufzuklären. Also alles schick.

Alles was ihr sonst noch schreiben möchtet. z.B. welche Fragen hier noch fehlen oder zuviel sind und wie ihr diese Aktion findet.
Wir sind große Verfechter der Aufklärung und neigen dazu, nach Möglichkeit alles in dieser Richtung zu unterstützen. Vorurteile und Ängste dominieren noch immer den Umgang mit Menschen, die an DM erkrankt sind. Es ist dadurch wichtig, immer und immer wieder aufzuzeigen, dass diese Vorurteile falsch sind, das die Diagnose für Betroffene und ihr nahes Umfeld erstmal ein Schock ist, aber man durchaus sehr gut mit dieser Krankheit leben kann. Man kann den Weg zurück in ein fast normales Leben finden. Aber man braucht immer und immer wieder Motivation. Solche Aktionen unterstützen dies und das ist klasse.

Alle bisherigen Familien des Monats

Tags: Families des Monats

DruckenE-Mail

Diskutiert diesen Artikel im Forum (0 Antworten).

Login