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Artikel zum Thema Therapieformen

diabetesDE-Expertenchat am 10. März 2016: Alles rund um die Diabetestherapie

diabetesdeBerlin – In Deutschland haben von 6,7 Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 Prozent einen Typ-2-Diabetes. Während Diabetes Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, sind die Therapiemöglichkeiten beim Typ-2-Diabetes breiter gefächert. Auch wenn viele Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 sehr gut mit ihrer Therapie zurechtkommen, diese selbstständig durchführen und sich regelmäßig mit ihrem behandelnden Arzt darüber austauschen, haben sie doch immer mal wieder Fragen, zum Beispiel zur Ernährung, Medikamenteneinnahme, zu Blutzuckerwerten oder der zu spritzenden Insulindosis. Dr. med. Jens Kröger beantwortet am Donnerstag, dem 10. März 2016, im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Fragen rund um die Diabetestherapie. Interessierte können sie schon jetzt auf http://www.diabetesde.org einsenden.

„Viele Menschen mit Diabetes sind gut geschult und managen ihre Stoffwechselerkrankung routiniert“, sagt Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und niedergelassener Diabetologe aus Hamburg-Bergedorf. So sind Patienten mit Typ-1-Diabetes von Anfang an damit vertraut, dass ihre Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert und sie lebenslang mehrmals täglich ihren Blutzucker messen und daran angepasst Insulin spritzen müssen. Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 hingegen bildet die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zwar über viele Jahre hinweg noch Insulin. Die Ausschüttung wird im Laufe der Zeit aber immer geringer. Außerdem kann das Insulin nicht mehr richtig an den Zellwänden wirken, das hängt häufig auch mit Bewegungsmangel und Übergewicht zusammen. Der Zucker im Blut aus mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydraten gelangt dann nicht mehr in die Zellen hinein. Da die meisten Typ 2-Diabetiker auch übergewichtig sind, beginnt ihre Therapie zunächst mit einer Ernährungsumstellung, die eine Gewichtsabnahme ermöglichen und Blutzuckerspitzen reduzieren soll und der Einnahme von blutzuckersenkenden Medikamenten.

Solange die Therapiemaßnahmen wirken und der Stoffwechsel stabil eingestellt ist, leben Betroffene beider Diabetestypen sehr gut mit der Erkrankung. Kommt es zu Komplikationen oder muss die Therapie im Verlauf angepasst beziehungsweise umgestellt werden, ergeben sich für Menschen mit Diabetes Fragen, wie zum Beispiel: „Wieso ist mein Stoffwechsel nicht mehr stabil, obwohl ich doch alle Therapiemaßnahmen einhalte?“, „Warum muss ich nun Insulin spritzen statt weiter Tabletten einzunehmen?“, „Wie muss ich meine Insulindosis anpassen, wenn ich nun regelmäßig Sport treibe?“

„Eine Diabeteserkrankung sollte immer individuell behandelt“, erklärt Dr. Kröger. Nicht bei allen Patienten wirken Medikamente gleich und nicht jeder Stoffwechsel könne trotz guter Therapietreue dauerhaft ohne Schwankungen eingestellt werden. Die Ursachen dafür seien vielfältig: „Neu auftretende Unverträglichkeiten, Begleiterkrankungen, unbewusste Therapiefehler oder veränderte Lebensumstände sind nur einige mögliche Gründe“, so Dr. Kröger. Wer Fragen rund um seine Diabetestherapie hat, kann sie Dr. Kröger am Donnerstag, dem 10. März 2016 im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, zwischen 17 und 19 Uhr stellen.Terminhinweis:

Experten-Chat zum Thema „Rund um die Diabetestherapie“ mit Dr. med. Jens Kröger:

Donnerstag, den 10. März 2016, 17 bis 19 Uhr

Quellverweis: Meldung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe vom 8.3.2016

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