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Diabetes-Kids Elternblog: Zuckerhütchen auf Kursfahrt in die Volljährigkeit

Da kam das Kind weinend von der Schule. Was passiert war? Fährt sie doch genau über ihren 18. Geburtstag zu so einer doofen Kursfahrt nach Spanien; und das, wo sie in diesem merkwürdigen Bio-Kurs eh kaum Leute leiden kann ... Ja, das ist auch wirklich schrecklich heutzutage. Da fährt man nicht mehr in den Pfälzer Wald zum Wandern oder in eine marode Jugendherberge. Nein, da geht´s für eine Woche in ein Sportcamp nach Spanien ans Meer ... und darüber ist man dann mal so richtig frustriert.

Es gab lange keine Informationen zu besagter Kursfahrt, aber irgend wann stellte sich dann sogar sowas wie Vorfreude bei meinem Zuckerhütchen ein. Und kurz vorher kam sie dann mit Details um die Ecke: Das Camp war wohl ein Campingplatz, in dem sie in Blockhütten untergebracht sein würden. Und das Sportprogramm würde aus Mountainbiken, Windsurfen, Oceankajak und Canyioning bestehen. Gerade das letzte fand das Kind besonders klasse.

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Blogbeitrag von Anna (17J): Der Diabetes soll nicht dich beherrschen-sondern du ihn

Ich – mit meinem Diabetes Typ 1:

Ich lebe mit meinem Diabetes seit 6 Jahren. Ich kann mich heute noch genau daran erinnern, wie es mir mein Hausarzt diagnostiziert hat. Zwei Jahre lief alles gut mit meiner Krankheit. Ich war in der Zeit einmal im Krankenhaus zu Einstellung, obwohl die Ersteinstellung ambulant gelaufen ist.

Damals habe ich eine Insulinpumpe getragen. Habe alles gut hin bekommen, bis ich in die Pubertät gekommen bin. Meine Blutzuckerwerte schwankten hoch, runter und wieder hoch und runter.

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Diabetes-Kids Elternblog: Diabetes Komplikationen reduzieren oder der Blick über den Tellerrand

WICHTIGER HINWEIS:
Wir haben diesen Bericht erst nach Rücksprache mit einem erfahrenen Kinderdiabetologen veröffentlicht.  Deshalb lest bitte auch die Stellungnahme von Prof. Thomas Danne am Ende dieses Artikels.

Liebe Eltern, liebe Kinder und vor allem liebe Leute, die ganz frisch die Diagnose Diabetes erhalten haben.

Unser Alltag hat sich im April diesen Jahres auf den Kopf gestellt, als unser Sohn plötzlich unstillbaren Durst bekommen hat und wir mit einem Blutzuckerwert von über 600 und einem HbA1 von mehr als 11 die Diagnose Diabetes Typ 1 erhalten haben.

Auch wenn es eine Erkrankung ist, mit der man heute gut und sicher leben kann, waren wir alle sehr geschockt und es gingen einem immer wieder die Fragen durch den Kopf: "Warum?, warum er/ wir?, woher,? wieso jetzt schon? und wieder warum?"

Ich möchte hier die Gelegenheit ergreifen von unseren Erfahrungen und unserem Weg zu berichten, um vielleicht dem einen oder anderen Kind das Leben etwas zu erleichtern oder auch zu helfen.

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Diabetes-Kids Elternblog: So schnell wird aus einer U-Untersuchung ein Krankenhausaufenthalt

Schon im November 2015 war unser Kind sehr träge, schlapp, ständig müde und gammelig. Sie zu motivieren, dass Sie zum Tanzen geht, war echt schwer. Ständig Augenränder und sie sagte, sie hätte ein Kribbeln im Kopf. Nicht ständig, hin und wieder, meist wenn sie zu Bett sollte.

Schon immer musste ich darauf achten, dass sie genug trinkt, war immer wenig, so dass ich mich freute, dass es mehr wurde.

Im Januar war dann ihr 5er Geburtstag, auf den sie sich so freute. Sie war mal wieder gammelig. Ende Januar begann sie dann ihren Schwimmkurs zum Seepferdchen. Voller Elan. Sagte mir aber, dann will sie nicht mehr tanzen gehen, beides sei ihr zu viel. Okay, passt ja zum müdesein.

Dann ging es los, dass Trinken wurde enorm viel, selbst nachts und sie konnte es nicht halten und nässte 5-6 mal ein. Puuh, morgen haben wir eh einen Arzttermin.

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Diabetes-Kids Elternblog: Sonne, Wasser, Sand und Strand - Familienurlaub mal ganz anders

Die Entscheidungsfindung

Bevor wir zu ganz anders kommen, sollte ich zuerst einmal erklären, was für uns ein normaler Familienurlaub ist. 
Normal ist, dass wir unseren alten Campingwagen beladen und zu einem familienfreundlichen Campingplatz fahren. Dort tun wir Dinge, die Camper halt so machen. Wandern, Radtouren, Sehenswürdigkeiten angucken, gepflegt essen gehen und natürlich baden. 

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Diabetes-Kids Elternblog: Mit Mister Diabetes unterwegs. Man kann niemals zu viel dabeihaben, denn der Teufel ist ein Eichhörnchen!

Längere Wanderungen, Rad- oder Badeausflüge, sowie Kurzurlaube waren und sind immer noch anstrengend! Je länger der Ausflug, um so gründlicher die Vorbereitung! Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es durchaus angebracht ist, für gewisse Notsituationen vorbereitet zu sein, denn: "Der Teufel ist ein Eichhörnchen!" Was so viel bedeutet wie: Immer schön wachsam sein, denn es kann ganz fix gehen, dass dich etwas Unvorhergesehenes an einem Ort trifft, wo du es nicht vermutest oder es nie vermuten würdest.

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Diabetes-Kids Elternblog: Ein kontinuierliches Auf und Ab, mit einer langsam aufsteigenden Tendenz.

Am Anfang, als wir aus dem Krankenhaus entlassen wurden, hatte ich mich frustriert von unserem alten Leben verabschiedet und gedacht: "Das was dann!" Und viele Gedanken begannen mit: nie wieder! Als Elternteil optimistisch und zuversichtlich, der nicht vorauszusehenden Zukunft entgegenzublicken, war nicht immer einfach. Mal klappte es mehr, mal weniger gut. Es hing davon ab, was im Alltag so passierte. Was man in den Medien hörte, sah und die Nettigkeiten, die wir tagtäglich miteinander austauschten.

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Diabetes-Kids Elternblog: Ich würde mich das nicht trauen!... Krieg' ich das auch? - Wenn Geschwister anfangen Fragen zu stellen

Unser Großer hat 2 jüngere Geschwister: einen 8-jährigen Bruder und eine 6-jährige Schwester.

Vor ein paar Jahren hat der kleine Bruder schon mal die ein oder andere Frage gestellt und auch mal darum gebeten, dass ich sein Essen doch bitte auch abwiegen möchte (dem Wunsche konnte natürlich entsprochen werden), diesen Wunsch aber immer sofort wieder zurückgezogen. Er wusste es wohl schon immer sehr zu schätzen, beim Essen einfach zugreifen zu dürfen ohne das was er futtern möchte immer erstmall bei Mama vorzeigen und vielleicht auch wiegen lassen zu müssen.

Jetzt fängt unsere Tochter an zu fragen. 

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