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Diabetes-Kids Elternblog: Mutter-Kind-Kur oder Kinderrehabilitation? Scheidegg - Tagebuch einer gelungenen Kur

Welche Maßnahme ist die Richtige für unsere Familie? Eine Mutter-Kind-Kur oder Kinderrehabilitation? Geht das Kind allein oder in Begleitung mit einem Elternteil? Mit oder ohne Begleitkind. Hat es noch andere Erkrankungen, die mit behandelt oder berücksichtigt werden sollten/müssen? Und natürlich spielt das Alter des betreffenden Kindes eine wichtige Rolle.

Und jetzt seid Ihr gefragt! Wie wäre es, wenn Ihr einen ähnlichen Bericht verfasst? Oder unter Kommentare hinzufügt. Das könnte für andere Eltern hilfreich sein. Denn obwohl ich schon öfter mit unserem Sohn zur Kur war, trat ich diese Reise mit Sorge an. War diese Kinderrehabilitation wirklich das, was ich wollte? Was mein Sohn brauchte? Würde es ihn weiterbringen? Was wenn es nicht so war, wie ich es mir erhofft oder vorgestellt hatte?
Doch Vorsicht! Geschildert wird hier nur mein Kuralltag und was mir so passiert ist. Es geht hier nicht darum, ob das Essen geschmeckt oder die Putzfrrau einen guten Job gemacht hat!

Nun zu uns:

Nun zu uns:ich(41) - Begleitperson  /  Vater(39) - darf zu Hause bleiben  /  meine Tochter(6) - Begleitkind, Erstklässler  /  Sohn(10) - Viertklässler, hat seit neun Jahren Diabetes, keine weiteren Erkrankungen

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Diabetes-Kids Elternblog: Wunschkind Nummer 2 - Entgegen allen Wiederstandes. Wir haben Ja gesagt, und es nicht bereut!

Diabetes-Kids ElterblogEin zweites Kind war nach der Diagnose Diabetes absolut nicht vorstellbar! In allem wollte ich perfekt sein. Als Mutter. Als Krankenschwester. Als Diabetes-Sachverständige in eigener Mission. Psychologieinteressierte aus familiärem Anlass. Kurz gesagt: So viel Perfektionismus kann nur schief gehen! Während ich nach außen meist gut aufgelegt und Optimismus versprühte, war ich im Innern wie ein hohles Gefäß.

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Diabetes-Kids Elternblog: Diabetes akzeptieren - So viel Schicksal kann nur langsam verdaut werden.

Diabetes kann jeden von uns treffen. Ich wünschte, er wäre zu mir gekommen. War ich ihm etwa zu alt? Stattdessen hat er sich in unseren Sohn niedergelassen. Kurz nach seinem ersten Geburtstag. Mit dem Diabetes unseres Sohnes war ich nicht immer so im Reinen wie heute. Wirklich nicht. Wir werden nie die dicksten Freunde werden, doch habe ich ihn akzeptiert. Und DAS war gar nicht so einfach! So viel Schicksal kann nur langsam verdaut werden.

Zuerst einmal tut es mir leid. Ehrlich und vom ganzen Herzen. Es tut mir wirklich leid. Ich weiß, was Ihr gerade leistet oder leisten musstet! Auch, dass man derartige Aussagen gerne zur Seite wischt, um sich nicht die Blöße der eigenen Ohnmacht einzugestehen.

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Diabetes-Kids Elternblog: Diabetes-Mütter und Väter. Im Minenfeld zwischen Wünschen und Realität.

Ist Perfektionismus im Diabetes-Management etwas für Anfänger, Idealisten oder Fortgeschrittene? Da Mister Diabetes seit neun Jahren bei uns wohnt, scheidet das Erste schon einmal aus. Dennoch, als Anfänger war ich hochgradig konsequent! Immer schön aufs Gramm genau. Immer genau, was der Arzt gesagt, empfohlen oder nahegelegt hat. Leider ist es so, dass man in diesem Anfängerstadium, seine Ideale getrost über Bord werfen kann. Ich rede von der körperlichen und seelischen Unversehrtheit und bitte ja keine Unterschiede in der Erziehung machen!  Alles steht im krassen Gegensatz zueinander. Es ist wie ein Minenfeld. Nur eine Frage der Zeit, bis einen alles um die Ohren fliegt! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schier unmöglich ist, alles unter einen Hut zu bekommen. Dabei wird von uns Diabetes-Müttern und Vätern ein hohes Maß an Perfektionismus eingefordert! Ganz zu schweigen, von unseren Kindern. Ist es also nur pures Glück, das ich nicht geschieden, keinen meiner Freunde über den Jordan geschickt, meinen Job behalten und sogar noch ein zweites "stoffwechselgesundes" Kind bekommen habe? Ich weiß es nicht. Nur so viel, dass ich irgendwann aufgehört habe PERFEKT sein zu wollen.

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Diabetes-Kids Elternblog: Dreimal Null ist Null oder wo nichts ist, kann man auch nichts verstärken

Seit ein paar Tagen sind in NRW Sommerferien und das heißt bei uns leider immer schreiend hohe Werte. 
Die Kinder hängen einfach zuviel rum. Ich traue mich dann auch nicht, die Dosierung allzu krass zu erhöhen, denn wenn unser Sohn sich doch mal bewegt, rutscht er auch blitzschnell in den Unterzucker.

Heute vormittag ist Lars wild durch Zimmer gehüpft und danach war sein Blutzucker nach einer schrecklich hohen Nacht mit endlosen Korrekturen endlich richtig traumhaft.

Lars meinte - als hätte er in über 4,5 Jahren noch nie davon gehört, dass Bewegung den BZ senkt - : "Mensch cool. Dann mache ich jetzt einfach ganz viel Sport, dann brauche ich sicher bald gar kein Insulin mehr."

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Diabetes-Kids Elternblog: Schule macht mich fertig! Dabei bin ich es doch gar nicht, die zur Schule geht.

Juni: Genau genommen ist es Ende Juni. Und super ganz genau genommen, noch 31 Tage bis zu den großen Sommerferien. Himmel, ich wünschte es wäre schon so weit! Ich bin urlaubsreif! Die Schule macht mich fertig! Dabei bin ich es doch gar nicht, die zur Schule geht. Und trotzdem füllt sie gefühlte 80 % des Alltags aus. Wer zum Teufel ist nur dafür verantwortlich, dass Schule fern von dem Biorhythmus unser Kinder anfangen muss! Unser Sohn, das ist unser Diabetiker im Team, lässt nichts liegen. Egal was es ist, wenn man es nur essen kann. Aber morgens um die Zeit, da sind die Augen am Frühstückstisch noch so fest verschlossen. Da funktioniert die Informationsübertragung von den Augen zum Gehirn und Mund einfach noch nicht. Und wenn unser Filous von der Schule zurückkommt, ist es nicht ratsam, ihn noch vor Ablauf einer Stunde an die ausstehenden Hausaufgaben zu erinnern. Besonders ungeliebt sind die, die einem das Wochenende versauen. Unsere Tochter kann das nicht verstehen. Noch nicht. Aber der Tag der Ernüchterung wird auch für sie bald kommen.

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Diabetes-Kids Elternblog: Das Ausgleichsgeschenk

Gestern wurde Lars' kleiner Bruder 8 Jahre alt. Als Lars sich den Geburtstagskuchen betrachtete meinte er: "Boah ist der toll. Aber da hat bestimmt jedes Stück 5 KE."

Ich hatte es noch gar nicht ausgerechnet, überschlug schnell, was ich alles und in welchen Mengen verarbeitet hatte und kam tatsächlich auf etwa 60 KE für den ganzen Kuchen, also 5 KE pro Stück, wenn man den Kuchen in 12 Stücke schneidet.

Ich bestätigte Lars, dass er richtig geschätzt hätte.

Darauf sagte er: "Siehst du, ich kann prima schätzen! Ist bestimmt ein Ausgleichgeschenk vom lieben Gott."

Über den letzten Satz musste ich später viel nachdenken und wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.

(Lars hat übrigens gleich 2 Stücke von dem Kuchen gegessen und der BZ war mit 87 am Abend perfekt.)

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Diabetes-Kids Elternblog: Das jetzt auch noch

Hallo zusammen. Meine Tochter ist 18 Jahre alt, geistig behindert und hat seit 5 Wochen einen diagnostizierten Diabetes. Ist wohl eine Folgeerkrankung des FAS. Ihre leibliche mUtter hat während der Schwangerschaft massiv getrunken und Drogen genommen.

Wir haben Jenny mit 4 Wochen als Pflegekind bekommen und sie ist ein echter Sonnenschein. Das Problem ist einfach nur, durch ihre Behinderung ist sie nicht in der Lage zu rechnen das macht die ganze Sache sehr schwer.

Im Moment sind wir ja noch in derEinstellungsphase und ich glaube ich werd manchmal bekloppt. Ein hoch und runter, was hat wieviel Be, ist echt eine Herausforderung.

Sie ist auch ein ganz aktiver Mensch, macht viel Sport und ist viel mit Freunden unterwegs, was die Sache schwierig macht.

Hoffe das sich alles mal einspielt.

Gruß Susanne

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Diabetes-Kids Elternblog: Die Haustierfrage - wenn aus Turbo ein Flachi zu werden droht

Unser Sohn wünscht sich, wie auch seine Schwester, schon lange ein Haustier.  Es ist immer wieder Thema in unserer Familie. Ein Hund wäre schön, nur bin ich noch nicht bereit dazu meine neu gewonnene Freiheit, gegen eine Hundeleine einzutauschen. Und ein kleineres Haustier? Nun ja, nach unserer letzten Wanderung sehe ich dem mit sehr gemischten Gefühlen entgegen.

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Diabetes-Kids Elternblog: Der Nudelversuch

Da hier schon öfter fast darüber gestritten wurde, wie viel Gramm gekochte Nudeln denn nun 1KE sind, habe ich folgenden Versuch gemacht.

Ich habe lange überlegt, wie man herausfindet, wie viel Stärke im Kochwasser und damit im Ausguss landet und plötzlich wurde mir klar, dass die Lösung ganz einfach ist: man muss nur eine bestimmte Menge gekochter Nudeln wieder ganz trocken werden lassen, dann verrät die Waage, was davon noch übrig ist.

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