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Diabetes-Kids Elternblog: Ein kontinuierliches Auf und Ab, mit einer langsam aufsteigenden Tendenz.

Am Anfang, als wir aus dem Krankenhaus entlassen wurden, hatte ich mich frustriert von unserem alten Leben verabschiedet und gedacht: "Das was dann!" Und viele Gedanken begannen mit: nie wieder! Als Elternteil optimistisch und zuversichtlich, der nicht vorauszusehenden Zukunft entgegenzublicken, war nicht immer einfach. Mal klappte es mehr, mal weniger gut. Es hing davon ab, was im Alltag so passierte. Was man in den Medien hörte, sah und die Nettigkeiten, die wir tagtäglich miteinander austauschten.

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Diabetes-Kids Elternblog: Ich würde mich das nicht trauen!... Krieg' ich das auch? - Wenn Geschwister anfangen Fragen zu stellen

Unser Großer hat 2 jüngere Geschwister: einen 8-jährigen Bruder und eine 6-jährige Schwester.

Vor ein paar Jahren hat der kleine Bruder schon mal die ein oder andere Frage gestellt und auch mal darum gebeten, dass ich sein Essen doch bitte auch abwiegen möchte (dem Wunsche konnte natürlich entsprochen werden), diesen Wunsch aber immer sofort wieder zurückgezogen. Er wusste es wohl schon immer sehr zu schätzen, beim Essen einfach zugreifen zu dürfen ohne das was er futtern möchte immer erstmall bei Mama vorzeigen und vielleicht auch wiegen lassen zu müssen.

Jetzt fängt unsere Tochter an zu fragen. 

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Diabetes-Kids Elternblog: Diabetes und Depressionen. Das Risiko sei doppelt so hoch. Da hätte ich eine Theorie ...

Ich habe gelesen, dass Menschen mit Diabetes ein doppelt so hohes Risiko haben, Depressionen zu bekommen, als ein Normalo.

Woran das wohl liegen mag? Na ja, eine Vorstellung hätte ich da schon! Seit mir das unkündbare Amt als Diabetesbegleiterin unseres Sohnes ungefragt auf die Stirn getuckert wurde, musste ich mir schon so manchen Quatsch anhören. Das kann über die Jahre hinweg schon leicht bis mittelschwer depressiv machen. 

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Diabetes-Kids Elternblog: Grundschule und Diabetes - Nicht immer ein Zuckerschlecken!

Grundschule und Diabetes - Nicht immer ein Zuckerschlecken!

Bis unser Sohn in die fünfte Klasse kommt, sind es noch ein paar Monate. Und doch fühlt es sich an, wie morgen schon. Grundschulempfehlung. Die neue Schule besichtigen. All das steht in den kommenden Tagen im Terminkalender.

Grundschule und Diabetes, das ist eine (un)endliche Geschichte. Ich stellte es mir damals nicht so kompliziert vor, wo es doch im Kindergarten hervorragend funktionierte. Ohne viel Tamtam.

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Diabetes-Kids Elternblog: Mutter-Kind-Kur oder Kinderrehabilitation? Scheidegg - Tagebuch einer gelungenen Kur

Welche Maßnahme ist die Richtige für unsere Familie? Eine Mutter-Kind-Kur oder Kinderrehabilitation? Geht das Kind allein oder in Begleitung mit einem Elternteil? Mit oder ohne Begleitkind. Hat es noch andere Erkrankungen, die mit behandelt oder berücksichtigt werden sollten/müssen? Und natürlich spielt das Alter des betreffenden Kindes eine wichtige Rolle.

Und jetzt seid Ihr gefragt! Wie wäre es, wenn Ihr einen ähnlichen Bericht verfasst? Oder unter Kommentare hinzufügt. Das könnte für andere Eltern hilfreich sein. Denn obwohl ich schon öfter mit unserem Sohn zur Kur war, trat ich diese Reise mit Sorge an. War diese Kinderrehabilitation wirklich das, was ich wollte? Was mein Sohn brauchte? Würde es ihn weiterbringen? Was wenn es nicht so war, wie ich es mir erhofft oder vorgestellt hatte?
Doch Vorsicht! Geschildert wird hier nur mein Kuralltag und was mir so passiert ist. Es geht hier nicht darum, ob das Essen geschmeckt oder die Putzfrrau einen guten Job gemacht hat!

Nun zu uns:

Nun zu uns:ich(41) - Begleitperson  /  Vater(39) - darf zu Hause bleiben  /  meine Tochter(6) - Begleitkind, Erstklässler  /  Sohn(10) - Viertklässler, hat seit neun Jahren Diabetes, keine weiteren Erkrankungen

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Diabetes-Kids Elternblog: Diabetes akzeptieren - So viel Schicksal kann nur langsam verdaut werden.

Diabetes kann jeden von uns treffen. Ich wünschte, er wäre zu mir gekommen. War ich ihm etwa zu alt? Stattdessen hat er sich in unseren Sohn niedergelassen. Kurz nach seinem ersten Geburtstag. Mit dem Diabetes unseres Sohnes war ich nicht immer so im Reinen wie heute. Wirklich nicht. Wir werden nie die dicksten Freunde werden, doch habe ich ihn akzeptiert. Und DAS war gar nicht so einfach! So viel Schicksal kann nur langsam verdaut werden.

Zuerst einmal tut es mir leid. Ehrlich und vom ganzen Herzen. Es tut mir wirklich leid. Ich weiß, was Ihr gerade leistet oder leisten musstet! Auch, dass man derartige Aussagen gerne zur Seite wischt, um sich nicht die Blöße der eigenen Ohnmacht einzugestehen.

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Diabetes-Kids Elternblog: Diabetes-Mütter und Väter. Im Minenfeld zwischen Wünschen und Realität.

Ist Perfektionismus im Diabetes-Management etwas für Anfänger, Idealisten oder Fortgeschrittene? Da Mister Diabetes seit neun Jahren bei uns wohnt, scheidet das Erste schon einmal aus. Dennoch, als Anfänger war ich hochgradig konsequent! Immer schön aufs Gramm genau. Immer genau, was der Arzt gesagt, empfohlen oder nahegelegt hat. Leider ist es so, dass man in diesem Anfängerstadium, seine Ideale getrost über Bord werfen kann. Ich rede von der körperlichen und seelischen Unversehrtheit und bitte ja keine Unterschiede in der Erziehung machen!  Alles steht im krassen Gegensatz zueinander. Es ist wie ein Minenfeld. Nur eine Frage der Zeit, bis einen alles um die Ohren fliegt! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schier unmöglich ist, alles unter einen Hut zu bekommen. Dabei wird von uns Diabetes-Müttern und Vätern ein hohes Maß an Perfektionismus eingefordert! Ganz zu schweigen, von unseren Kindern. Ist es also nur pures Glück, das ich nicht geschieden, keinen meiner Freunde über den Jordan geschickt, meinen Job behalten und sogar noch ein zweites "stoffwechselgesundes" Kind bekommen habe? Ich weiß es nicht. Nur so viel, dass ich irgendwann aufgehört habe PERFEKT sein zu wollen.

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Diabetes-Kids Elternblog: Dreimal Null ist Null oder wo nichts ist, kann man auch nichts verstärken

Seit ein paar Tagen sind in NRW Sommerferien und das heißt bei uns leider immer schreiend hohe Werte. 
Die Kinder hängen einfach zuviel rum. Ich traue mich dann auch nicht, die Dosierung allzu krass zu erhöhen, denn wenn unser Sohn sich doch mal bewegt, rutscht er auch blitzschnell in den Unterzucker.

Heute vormittag ist Lars wild durch Zimmer gehüpft und danach war sein Blutzucker nach einer schrecklich hohen Nacht mit endlosen Korrekturen endlich richtig traumhaft.

Lars meinte - als hätte er in über 4,5 Jahren noch nie davon gehört, dass Bewegung den BZ senkt - : "Mensch cool. Dann mache ich jetzt einfach ganz viel Sport, dann brauche ich sicher bald gar kein Insulin mehr."

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Diabetes-Kids Elternblog: Schule macht mich fertig! Dabei bin ich es doch gar nicht, die zur Schule geht.

Juni: Genau genommen ist es Ende Juni. Und super ganz genau genommen, noch 31 Tage bis zu den großen Sommerferien. Himmel, ich wünschte es wäre schon so weit! Ich bin urlaubsreif! Die Schule macht mich fertig! Dabei bin ich es doch gar nicht, die zur Schule geht. Und trotzdem füllt sie gefühlte 80 % des Alltags aus. Wer zum Teufel ist nur dafür verantwortlich, dass Schule fern von dem Biorhythmus unser Kinder anfangen muss! Unser Sohn, das ist unser Diabetiker im Team, lässt nichts liegen. Egal was es ist, wenn man es nur essen kann. Aber morgens um die Zeit, da sind die Augen am Frühstückstisch noch so fest verschlossen. Da funktioniert die Informationsübertragung von den Augen zum Gehirn und Mund einfach noch nicht. Und wenn unser Filous von der Schule zurückkommt, ist es nicht ratsam, ihn noch vor Ablauf einer Stunde an die ausstehenden Hausaufgaben zu erinnern. Besonders ungeliebt sind die, die einem das Wochenende versauen. Unsere Tochter kann das nicht verstehen. Noch nicht. Aber der Tag der Ernüchterung wird auch für sie bald kommen.

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Diabetes-Kids Elternblog: Das Ausgleichsgeschenk

Gestern wurde Lars' kleiner Bruder 8 Jahre alt. Als Lars sich den Geburtstagskuchen betrachtete meinte er: "Boah ist der toll. Aber da hat bestimmt jedes Stück 5 KE."

Ich hatte es noch gar nicht ausgerechnet, überschlug schnell, was ich alles und in welchen Mengen verarbeitet hatte und kam tatsächlich auf etwa 60 KE für den ganzen Kuchen, also 5 KE pro Stück, wenn man den Kuchen in 12 Stücke schneidet.

Ich bestätigte Lars, dass er richtig geschätzt hätte.

Darauf sagte er: "Siehst du, ich kann prima schätzen! Ist bestimmt ein Ausgleichgeschenk vom lieben Gott."

Über den letzten Satz musste ich später viel nachdenken und wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.

(Lars hat übrigens gleich 2 Stücke von dem Kuchen gegessen und der BZ war mit 87 am Abend perfekt.)

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